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Um über Infrarot mit dem PDA online zu gehen benötigen Sie ein Handy, das
1) Infrarot unterstützt - was üblicherweise leicht an einem gefärbten durchsichtigen Kunststoffeck am Handy-Gehäuse erkennbar ist. Bei Motorola und Nokia üblicherweise oben am Handy, bei Siemens üblicherweise seitlich (S40 ausnahmsweise oben).
2) über ein eingebautes Modem verfügt - die Kommando Schnittstelle zur GSM-Funktionalität.
Beide Punkte sind bei Handies für sogenannte business user üblich.
Für die Verbindung PDA<->Handy müssen beide Geräte Infrarot Data Access (IrDA) aktivieren und aufeinander ausgerichtet werden. Beim PDA geschieht das Aktivieren implizit mit dem Aufbau einer entsprechend konfigurierten Verbindung, beim Handy explizit und unterschiedlich komfortabel.
(Vorbildlich sind Siemens S25/S35, bei denen man IrDA auf beständige Empfangsbereitschaft stellen kann, ohne das Telefonieren zu behindern. Leider unterstützen beide weder HSCSD noch GPRS. Wir werden sehen, was das S45 bringt!)

Vorteil der IrDA Verbindung:
Man braucht zu PDA und Handy keine(n) Kabel(Salat) kaufen, noch mitschleppen.
Nachteil der IrDA Verbindung:
1) Das IrDA Protokoll verlangt PDA/Handy Prozessor einen höheren Bearbeitungsaufwand ab, als eine serielle Kabelverbindung. Das bedeutet auch, daß die maxmal erreichbare Datenübertragungsrate eingeschränkt wird, weil die CPU neben HSCSD auch noch IrDA verarbeiten muß (siehe Kabelverbindung).
2) Die IrDA-"Augen müssen relativ genau aufeinander zeigen, um eine (gute) Verbindung zu haben. Handy in der Jackentasch, PDA in der Hand geht nicht. Ein zumindest kleiner Tisch ist Voraussetzung.
3) Die IrDA Sender/Empfänger brauchen zusätzliche Energie.
Zukunft Bluetooth?
Zunächst könnte Bluetooth die Nachteile von IrDA und Kabelverbindung beseitigen. Allerdings vermuten wir, daß Bluetooth noch höhere Anforderungen an Prozessorleistung und Energiezufuhr setzt.